Putbus

englischer Park

Der Park wurde 1804 von Wilhelm Malte I. im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt. Er bietet zahlreiche schöne Ausblicke auf die Boddenlandschaft. Erhalten sind auch noch die Orangerie, ein Mausoleum, die Parkkirche sowie das Affen- und das Vogelhaus. Das Schloss Putbus, das einst vom Park umgeben war, wurde in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts abgerissen.

Der großzügig und in englischem Stil angelegte Park beheimatet unter anderem 60 seltene Baumsorten.

Daneben bietet der Park jedoch auch viele dendrologische Besonderheiten wie Riesen- und Urwelt-Mammutbäume, Zedern, gelbblühende Rosskastanien und Tulpenbäume. Dem Schlosspark angegliedert ist ein Wildgehege, in dem Rotwild und Damwild leben.


Das ehemalige Gartenhaus, 1829 von Malte zu Putbus erbaut, war bis 1991 weithin als Rosencafe bekannt. Die wunderbare Gartenanlage, mit weitläufigen Rosenstöcken und einer einmaligen Artenvielfalt wird heute von der Gastronomie genutzt.

Christuskirche: In den Jahren 1844-46 nach Plänen von August Stüler und Johann Gottfried Steinmeyer als Kursalon errichtet. Es folgten 1891/92 Umbauarbeiten zur Kirche. Das Gebäude ist 1993-96 saniert worden.

Mausoleum: 1867 im Stil der Neogotik erbaut. Bis zur Fertigstellung diente die Kirche St. Maria Magdalena in Vilmnitz als Familiengrab der Familie von Putbus. Als erstes Mitglied der Familie wurde die Frau Wilhelm Maltes II. von Putbus, Wanda von Putbus, geb.Freiin von Veltheim-Wartensleben, 1868 im Mausoleum beigesetzt.

Orangerie: Im Jahre 1824 erbaut. Ein Umbau in heutiger Form erfolgte 1853. Bis 1804 befand sich an dieser Stelle ein 1730 angelegter Weinberg, 1816 ein Eiskeller.

Theater: In den Jahren 1819-21 nach Plänen von Wilhelm Steinbach errichteter klassizistischer Bau. Umbauarbeiten fanden in den Jahren 1826, 1914 und 1952/53 statt.

Marstall: In den Jahren 1821-24 errichtet diente es Teilweise auch zu Wohnzwecken und als Theaterwerkstatt. Nach 1945 verfiel es immer mehr. Seit 1993 laufen Sanierungsarbeiten.

Affenhaus: im Jahre 1821 als Fasanen- und Hühnerhaus erbaut. Seit 1994 ist dort ein Museum untergebracht.